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1. Winnemer Filmfestspiele

Liebe Eltern und Freunde der Pfadfinder,

es ist soweit, die 1. Winnemer Filmfestspiele ereignen sich.

Winden: ein weltoffener und aufregender Kulturschauplatz. Künstler aus der ganzen Südpfalz kommen hierher. Unsere Wölflings-, Jungpfadfinder- und Pfadfindergruppe präsentieren ihre ersten Filmproduktionen, bei dem sich euch die Nackenhaare aufstellen werden. Dieses große Kulturereignis und eines der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie findet am Samstag, den 15. März 2014 im Sportheim in Winden statt. Die Tore zu diesem exklusiven Filmspektakel öffnen um 18:00 Uhr. Der Einlass kann nur in entsprechender Abendgarderobe gewährt werden. Für ausgewählte Speisen und Getränke wird wie immer bestens gesorgt.

Zerzura - Diözesanlager 2013 der DPSG im Diözesanverband Speyer

Der Stamm Marco Polo nimmt dieses Jahr an dem Diözesanlager in Großzerlang teil.

Datum: 02.-11. August 2013
Ort: Bundeszeltplatz des VCP in Großzerlang

Idee

Eine Welt, wie sie uns gefällt

Wir gründen unseren eigenen Staat "Zerzura", einen Ort der Gemeinschaft, des Wohlfühlens, Krafttankens und der Abenteuer. Alle tragen dazu bei, dass Zerzura alles hat, was so ein Staat braucht. Du hast die Möglichkeit, deine Ideen als Projekt mit anderen zusammen auf dem Lager umzusetzen.

Weitere Infos findet ihr auf dpsg-speyer.org.

DPSG Winden reiste nach Namibia - Unsere Reise in das Land der Kontraste (2011)

Seit Mai 2010 stand es fest, die Pfadfinder aus Winden fliegen nach Namibia und treffen die Pfadfinder aus Swakopmund. Es folgten viele Aktionen um diese Reise finanziell zu ermöglichen. Wir verkauften Trödel auf einem Flohmarkt, malten Afrikabilder und verkauften diese bei einer Ausstellung, auch sammeln wir seitdem jeden Monat das Altpapier im Dorf, das wir recyclen, und vieles mehr. Ebenso haben wir uns inhaltlich gut auf Land und Leute vorbereitet. So haben wir in zahlreichen Workshops und Themenabenden viel über die 13 Volksstämme, ihre kulinarischen Köstlichkeiten und die atemberaubenden Landschaften Namibias erfahren.

Nun war es endlich soweit, am 14. April packten alle Teilnehmer ihre sieben Sachen und machten sich für drei Wochen auf in ein unvergessliches Abenteuer. Mit dem Flugzeug der Linie Air Namibia flogen wir nachts von Frankfurt direkt nach Windhuk, die Hauptstadt des Landes. Es war früh am Morgen als wir ankamen, noch war es dunkel und die Grillen zirpten. Am Flughafen empfing uns sehr herzlich die einheimische Verwandtschaft von Familie Straube. Das lange Warten hatte sich gelohnt, als bei Sonnenaufgang die umliegende Landschaft im vollen Glanz erstrahlte. Zu Sehen waren Berge, so weit das Auge reichte, mit dunkelgrünen Sträuchern und niedrigen Büschen bewachsen, teils durchkreuzt von breiten, trockenen Flussbetten, sogenannte Riviere, durch die gelegentlich ein Rinnsal floss. Kaum vorzustellen, dass das Land normalerweise nicht so grün ist. Die Regenzeit in diesem Jahr war so ausdauernd wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Zunächst verbrachten wir die ersten drei Tage im nördlichen Teil Zentralnamibas, bei Omaruru. Hier nutzten wir die Gelegenheit die Vielfalt der Tiere zu erleben. Wir begegneten während einer Safaritour Elefanten mit Nachwuchs, Giraffen, Nashörner, Strauße, Zebras, unterschiedliche Antilopenarten sowie Nilpferde. Anschließend besuchten wir nahe der Spitzkoppe, die als eines der bekanntesten Wahrzeichen von Namibias gilt, das Bushman's Paradise. Dort befinden sich einige der bekanntesten Felsmalereien des südlichen Afrikas, die Entstehung der Malereien wird auf 4400 bis 100 v. Chr. geschätzt. Nach diesem interessanten Einstieg kamen wir schließlich in Swakopmund an.

Die Stadt hat rund 35.000 Einwohner und liegt in der Wüste Namib, direkt am Atlantik nahe der Mündung des Flusses Swakop. In Swakopmund sollte unser Hauptlager sein, hier begegneten wir den Deutschen Pfadfindern Swakopmund, mit denen wir im Laufe der Vorbereitungszeit eine Partnerschaft geschlossen haben. Wir wohnten in ihrem Wohnheim, eine burgartige Festung mit reichlich Platz und tollem Innenhof. Die Tage in Swakopmund gestalteten wir reichlich mit vielseitigem Angebot. Zunächst bekamen wir einen heftigen Eindruck von dem Armenviertel der Stadt, wir fuhren mit einer ehrenamtlicher Helferin in das sogenannte Township. Die Behausungen, sofern man die Hütten so nennen mag, sind sehr einfach gebaut mit all dem Material was den Bewohnern zur Verfügung stand. Abgemagerte Hunde suchten in Müllhaufen auf der Straße nach etwas Fressbarem, ungewaschene Kinder rannten zwischen den aus etwas Holz, viel Pappe und Plastik errichteten Hütten umher. So hielten wir bei einer Frau, um die sich die Helferin kümmert, wir durften ihre kleine Hütte besichtigen. Es handelt sich um ein einziges Zimmer, in dem sie mit ihren drei Kindern wohnt, hauptsächlich aus Pappkartons gebaut. Sie erzählte uns, dass sie bei Regenwetter nicht schlafen könne, weil es durch die Decke regnet. Wir schenkten ihnen und den bereits versammelten Kindern Kleidung und Süßigkeiten. Sie freuten sich sehr darüber.

In den nächsten Tagen besuchten wir das Swakopmund-Museum, den Living Desert Snake Park und wir nutzten auch die perfekte Lage der Stadt am Atlantik und genossen die Zeit am Strand. Bei einer ausgedehnten Wüstentour sahen wir die Besonderheiten der Namib-Wüste unter anderem die Welwitschia Mirabilis, die klingenden Steine und eine Rosenquarzmine. Ein besonderes Highlight der Begegnung mit den Sakopmunder Pfadfindern war das gemeinsame Zeltlager auf der Farm Hakos, die im Landesinneren, völlig fern von Stadt und Verkehr liegt. Wir verbrachten dort die Osterfeiertage. Im Vordergrund dieses Zeltlagers stand der Austausch beider Gruppen und das Kennen- und Schätzenlernen beider Lebensweisen. Wir machten eine ausgedehnte Farmrundfahrt, bekamen nachts den südlichen Sternenhimmel erklärt und organisierten eine tolle Spielolympiade. Bei Aktivitäten wie Küchendienst und der abendlichen Lagerfeuerrunde lernten wir die Swakopmunder Pfadfinder immer besser kennen, überwindeten anfängliche Vorurteile und knüpften viele neue Freundschaften. Das Südwesterlied, ein Lied das aus der deutschen Kolonialzeit stammt, wurde in dieser Zeit zur Hymne der Begegnung. Nach diesem Ereignis ließen wir die restlichen Tage in Swakopmund entspannt angehen.

Den Abschied von der Partnergruppe am letzten Abend haben wir gebührlich gefeiert. Ein bunter Abend bildete den feierlichen Rahmen, gestaltet von den Teilnehmern beider Gruppen. So wurden Sketche, Rollenspiele und Quiz präsentiert. Es war eine rundum gelungene Reise, die durch zahlreiche Einblicke in einen fremden Kontinent, in fremde Kulturen geprägt wurde. Der ausgiebige Austausch mit den Swakopmunder Pfadfidfindern war eine super Erfahrung und wir können es kaum erwarten, die Swakopmundunder Pfadfinder nächstes Jahr in Deutschland wieder zu treffen.